Herkunft, Geschichte & Vinifizierung

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Die Geschichte des Prosecco-Weins begann vor ungefähr 300 Jahren im steilen Hügelgebiet, wo sich heute die begehrte Einzellage Cartizze befindet. Durch Zufall entdeckten hier die Winzer die Methode zur Schaumbildung, welche den Prosecco, wie wir ihn kennen, ausmacht.

Der Wein für den Prosecco Superiore DOCG entsteht grundsätzlich zu 100 Prozent aus der Glera-Traube, welche zwischenzeitlich auch Prosecco-Traube genannt wurde. Dazu können aber auch bis zu maximal 15% verschiedene andere lokale Rebsorten sowie Pinot und Chardonnay gemischt werden.

Der Prosecco aus dem Gebiet zwischen Conegliano und Valdobbiadene entsteht aus einer alten, lange erprobten und technisch gut weiter entwickelten Tradition, welche in der ältesten Weinbauschule Italiens, in Conegliano selbst, gelehrt wird. Das besondere bei der Vinifizierung ist die Spumantisierung, welche nach der Klärung des Basisweins erfolgt. Die ausgereifte Technik zur Schaumbildung (Perlage) ermöglicht es die sortentypischen Aromen der Trauben zu erhalten, welche sich langsam in einen zitronig-fruchtigen und leichten Prosecco Superiore DOCG verwandeln.

Bei dieser „italienischen Methode“ produzieren Hefe und Zucker während einer zweiten Gärung natürliches Kohlendioxid (die bekannten Bläschen – die Perlage). Die zweite Gärung im Edelstahlbehälter ist über einen Zeitraum von 30 Tagen vorgesehen, während die Reifung bei der klassischen Methode in der Flasche über Monate oder sogar Jahre dauert. Das „Prosecco Verfahren“ gewährleistet, dass sich die frischen und fruchtigen Aromen des Prosecco voll entwickeln können und der Duft von Zitronengras, Apfel und frischer Birne erhalten bleiben.

Nach dieser Spumantisierung erfolgt die Flaschenabfüllung unter 5-6 bar Überdruck und nach einer weiteren Lagerzeit von 30-40 Tagen kommt der Prosecco auf den Markt.

 

 

Quelle: Prosecco Superiore DOCG, Peter Burian, 2011